
Menschenfeindlichkeit erschöpft sich nicht in Rassismus. Eine Abwertung der anderen erfasst noch viel mehr Gruppen, etwa die soziale Schwachen oder Homosexuelle. Vor allem im Osten Europas sind zusätzlich menschenfeindlicher Antiziganismus und Antisemitismus verbreitet. Deshalb ist es auch dort an der Zeit, die Maßstäbe der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit anzulegen, die sich in Deutschland in den vergangenen Jahren durchgesetzt haben. Darüber schreibe ich in Band 10 der Deutschen Zustände. Weitere Informationen auf Suhrkamp.de

Autonome Nationalisten sind eine junge und wachsende Gruppierung von Neonazis, die in Aussehen und Aktionismus ihren linksautonomen Widersachsern gleichen. Sie sind gewaltbereit aber anschlussfähig an urbane Jugendkulturen wie etwa den Fußballultras. Dortmund, die Stadt in der ich aufgewachsen bin, gehört zu Ihren Hochburgen. Dort entstand der Text "Gewaltige Energie", den ich gemeinsam mit der Politikwissenschaftlerin Claudia Luzar für diese Ausgabe der "Deutschen Zustände" geschrieben habe. Weitere Informationen auf Suhrkamp.de

Freiwillige Feuerwehren auf dem Lande sind besonders anfällig für rechtsextreme Agitation. Über beispielhafte Zustände, die in Thüringen herrschen, schreibe ich in einem Kapital für diesen Band in der Reihe Deutsche Zustände: Damit widmet sich die Forschergruppe um Wilhelm Heitmeyer seit 2001 dem Zusammenhang zwischen der sozialen und ökonomischen Situation in Deutschland und Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.
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"Zwischen Markt und Macht - Deutsche Medienkonzerne in Polen", heißt der Aufsatz, den ich zu diesem Sammelband beigetragen habe.
Der Band "Quo vadis, Polonia?" in der Reihe "Osteuropa" beschäftigt sich hintergründig mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen - etwa nach der Korruption, nach Religiösität, polnischen Arbeitsmigranten oder der polnischen EU-Politik.

"Als Dortmund zur Weltstadt wurde" stand ich die meiste Zeit hinterm Tresen meiner Fußballkneipe, in der auch Lars Ricken hin und wieder vorbeischaute. Als Christian Nerlinger sich dann um einen Platz als Stammgast bewarb, ahnte ich bereits, dass die beste Zeit des BVB bald zu Ende gehen würde. Für dieses Buch habe ich die 90er Jahre in meiner Heimatstadt in einem Kapitel zusammengerafft.