Das deutsche Fußball-Idyll zeigt Risse: Neonazis unterwandern nun auch im Westen zunehmend selbst offizielle Fanklubs. Besonders betroffen von der geschickten, rechtsextremen Agitation sind Dortmund und Aachen.
Das Finale der Fußball-WM 2018 in Moskau soll Höhepunkt einer sportpolitischen Kampagne werden, mit der Präsident Putin sein Land zu einer Sport-Großmacht ausbauen will. Die Deutschen sollen dabei helfen.
Der erste Spielort der Deutschen ist die Heimat rechtsextremer Ultras. Hakenkreuze und Naziparolen verunstalten Lembergs Altstadt. Die Polizei ist auf der Hut.
Im idyllischen Vorpommern stoßen Neonazis mehr auf Zuspruch als auf Widerstand. Mit regionalen Kameradschaften versuchen sie die einsamen Gemeinden für sich zu gewinnen.
Die NPD hat als fusionierte Partei mit dem Untertitel "Die Volksunion" den Auftakt zum Superwahljahr 2011 begangen. Der Zusammenschluss mit der DVU soll Stärke bringen.
Im thüringischen Arnstadt bekennt sich der "nationale" Bürgermeister zur rechtspopulistischen Bewegung Pro Deutschland. Das bringt die CDU in die Bredouille.
Es herrscht ein fruchtbares Klima für Rechtspopulisten und -extremisten. Das zeigt sich überall in Europa. Nur in Deutschland schaffen sie es nicht, die Krise zu nutzen.
Hitler-Gruß, SS-Bilder und Mauscheleien mit Quittungen: Uwe Luthardt war im Vorstand der Jenaer NPD. Nach nur drei Monaten in der Führungsspitze kehrte er der Partei angewidert den Rücken - jetzt erzählt er im Interview, was er dort erlebte.
Auf einer gemächlichen Busfahrt, sagen wir von Torgau nach Oschatz, einer Tour durch sächsische Dörfer, die Klein Kranichau oder Liebschütz heißen, gab die politische Landschaft in der vergangenen Woche ein trügerisches Bild ab.